Wettbewerb
Vor einiger Zeit hab ich an nem Geschichtswettbewerb mitgemacht, Ziel war es innerhalb einer Seite eine Kurzgeschichte zu schreiben, die in einem Fantasyuniversum spielt, am besten bei HerrderRinge. Hab leider nix gewonnen obwohl es nur 75 Einsendungen gab von denen 10 gewannen, aber ich hab die Geschichte auch nur so nebenbei geschrieben während ich meine Englisch Gfs gemacht habe. Ich hoffe man kann sie lesen ohne dabei einzuschlafen.
Durodin starrte in die knisternden Flammen des Feuers. Er hasste Feuer, aber er konnte auch nicht ohne es auskommen. Immerhin gab das Feuer Licht und es bescherte ihm eine warme Mahlzeit. Trotzdem verband er mit Feuer nichts Gutes. Er war dabei, damals in Moria, es schien ihm, als wäre es erst gestern gewesen. Überall Feuer, in Panik davonlaufende Zwerge und dieses riesige Ungetüm aus Feuer das mit seiner flammenden Peitsche um sich schlug, noch heute hörte er die Schreie seiner Frau, als sie von den verzehrenden Flammen getroffen wurde. Dieser Dämon hatte ihm alles genommen, das Feuer hatte sein Leben zerstört, seit diesen Tagen zog er durch die Wildnis, um zu vergessen. Er ließ seinen Zorn an vorbeikommenden Wildtieren aus die er mit seiner großen Breitaxt erschlug. Die Wanderer denen er begegnet war hatten ihn gewarnt, hier in der Gegend sollte es von Orks nur so wimmeln, doch Durodin fürchtete sich nicht, nach allem was er durchgemacht hatte, schien der Tod wie eine Erlösung, dennoch hatte er nicht den Mut sich selbst das Leben zu nehmen. Auch wenn er kein großer Krieger war so wollte er doch das Andenken seiner Väter bewahren und für diese wäre Selbstmord eine große Schmach gewesen. Er richtete seine Augen in die Nacht, er war die Dunkelheit gewöhnt, in den Minen war es auch dunkel bis auf ein paar einzelne Fackeln. Langsam sah er ihn heranschleichen, ein Schatten, dessen Umrisse immer deutlicher wurden. Seine Hand umklammerte seine Axt. Er merkte wie angespannt er war aber er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, das Wesen im Gesträuch ahnte noch nicht, dass es schon längst nicht mehr Jäger, sondern Opfer war. Langsam kam es näher, Durodin machte sich bereit aufzuspringen, da hörte er hinter sich einen Ast knacken. „Diese dreckige Orkbrut, versucht mich einzukesseln“, dachte er sich, während sich so langsam die Angst in ihm breit machte. Wieviele würden es sein? Zwei? Drei? Hunderte? Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, schwang er seinen Massigen Körper empor und raste mit hoch erhobener Axt und wildem Gebrüll auf den ersten Ork zu, mit einem gewaltigen Krachen schlug er ihm den Schädel ein und blickte sich schnell suchend nach seinem nächsten Gegner um. Aus dem Gebüsch hinter ihm hoppelte ein kleiner Hase. Erleichtert atmete er auf, es war also doch nur ein einzelner Späher gewesen, er machte kehrt und setzte sich wieder ans Feuer. Er hatte sich gerade niedergelassen, als er einen Stich im Rücken spürte, er drehte sich um und blickte in das häßliche Gesicht eines weiteren Orks, hinter welchem noch Dutzend andere standen. „Ihr verfluchten Biester“, grunzte Durodin und nahm seine ganze Kraft zusammen. Er erhob seine Axt und enthauptete mit einem gewaltigen schwung fünf der Orks, in todesmutiger Rage schlachtete er einen nach dem anderen der Orks ab. Nachdem alle Orks tot am Boden lagen sank auch Durodin erschöpft zusammen. Die Klinge des Orks war vergiftet gewesen, das spürte er, Langsam rann die Lebensenergie aus seinem Körper, doch es kümmerte ihn nicht. Er würde endlich wieder seine Frau wiedersehen, ohne das Erbe seiner Väter zu beschmutzen. Mit einem zufriedenen lächeln schloß er die Augen.


3 Comments:
Da hast du ja ganz schön viel Inhalt reingepackt in die eine Seite Geschichte. Respekt ! Mir gefällt das die Geschichte kein klassisches "Happy End" hat.
Also ich finds ne super Geschichte! Lässt sich super Lesen, find vorallem seine Erinnerungen interessant!
durodin hab ich erfunden
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